Zipper
13. November 2011 - 12:23 Uhr
Ich bin gerade bei
Amazon auf den Gedanken gebracht worden, ob der Onlineversand tatsächlich gut ist für die Umwelt.
Ich bestelle gerne und oft im Internet, meistens bei Amazon.
Amazon schreibt, dass sie bei dem Versand Verpackungsmaterialien einsparen, indem sie optimal verpacken und das meistens ohne "Stopfmaterial".
Außerdem verwenden sie recycelbare Materialien.
Wer im Einzelhandel mal hinter die Kulissen schaut, sieht schnell, dass auch da sehr viel Verpackungsmaterial anfällt.
Ich halte dieses Thema für durchaus interessant, bin aber noch nicht dazu gekommen, groß im Internet zu recherchieren, werde dies aber nachholen.
Was wisst ihr von den Umwelt-Vorteilen vom Onlineversand gegenüber dem Einzelhandel?
lordhulkster
13. November 2011 - 12:45 Uhr
Sollte von der Logik her (ohne recherchiert zu haben) kaum etwas ausmachen.
Es dürfte recht egal sein, ob ich online bestelle, oder im Laden kaufe (der muss die Sachen ja auch irgendwo bestellen). Verpackungsmaterial sollte immer anfallen, es sei denn ich hole es beim Erzeuger/Produzenten direkt ab.
Die meisten Online Firmen existieren ohnehin nur als Briefkasten und beschränken sich darauf, für den Käufer die Sachen selbst irgendwo zu bestellen - das kann der Käufer theoretisch auch direkt machen. Müllersparnis somit = 0.
Ich halte hier den Nutzen für die Umwelt (abgesehen vielleicht von der Verwendung bestimmter Materialien) eher für fragwürgdig.
l unlucky
13. November 2011 - 12:45 Uhr
Ich habe letztens gelesen, dass ein T-shirt rund 48.000 Km zurücklegt, von seiner
Produktionsstätte bis in den Laden in Deutschland (Bedruckung usw.). Ich würde
sagen, dass allgemein unser System nicht ganz ausgereift ist..
Zwerg vom Berg
13. November 2011 - 13:40 Uhr
bei amazon sind die verpackungen aber wirklich wie zugeschneidert... hab grade erst wieder ein paar cd's geholt und es war alles in einem kleinem päckchem angekommen.
Und das mit dem t-shit ist halt so, weil man nur an geld sparen will (umwelt wird dort wohl kaum beachtet) so werden z.b. die rohstoffe nach china geliefert und die t shits dann wiederrum nach deutschland(...)
Meister Rahl
13. November 2011 - 15:26 Uhr
l unlucky sagte am 13. November 2011 - 12:45 Uhr:
Ich habe letztens gelesen, dass ein T-shirt rund 48.000 Km zurücklegt, von seiner
Produktionsstätte bis in den Laden in Deutschland (Bedruckung usw.). Ich würde
sagen, dass allgemein unser System nicht ganz ausgereift ist..
Das ist die Globalisierung. Wolle kommt aus Afrika, wird nach Indien geliefert, zu Stoffen verarbeitet und von dort in die Türkei verschifft um da fertig genäht zu werden - oder so ähnlich. Es macht aber keinen Unterschied ob ich das T-Shirt online bestelle oder in den Laden gehe. Die Weltreise hat es immer hinter sich.
Ich würde da Lord zustimmen, ich denke auch nicht das es einen großen Unterschied macht. Die Energiebilanz des Produktes macht den Löwenanteil aus, womöglich ist Online-Bestellen aber einen Tick besser. Man fährt nicht selbst zum Laden sondern bekommt es von einem Paketdienst geliefert der natürlich Pakete für viele Leute dabei hat und dementsprechend wird Sprit eingespart.
Auf was man selbst achten kann und was einen Unterschied macht, kaufe so wenig Zeug aus Kunststoff und in Kunststoff eingewickeltes wie möglich. Geht am besten bei Lebensmitteln.
Rincewind334
18. November 2011 - 14:09 Uhr
Tauschen die die Verpackung nur aus, oder wird die erste gar nicht erst produziert?