Brokenpest
25. Januar 2010 - 08:15 Uhr
Wichtig wäre nochmal der Hinweis, dass es nicht nur islamischen Terrorismus gibt, auch wenn der aktuell der vorherrschende Form zu sein scheint. Man sollte in der Tat die RAF, die ETA, den Leuchtenden Pfad (Sendero Luminoso) sowie die IRA und ihren gewaltlosen, nur politisch aktiven Flügel, die Sinn Fein, nicht vergessen.
I Schlagzu I
25. Januar 2010 - 08:37 Uhr
und nochma zur aufklärung:
die selbstmordattentäter (die islamischen) sprengen sich tatsächlich selbst in die luft mit dem glauben, dass sie in den himmer und somit zu ihren jungfrauen kommen... doch diese vorstellung is zweifellos eine lüge die den attentätern eingetrichtert worden is..
im koran steht nämlich ausdrücklich dass der selbstmord, egal aus welchem grund auch immer (also auch der solbstmordattentat) eine der größten sünden ist die man begehen kann.. und derjenige, der sich tatsächlich selbst tötet, kommt direkt in die hölle...
nur wissen das die wahren selbstmordattentäter nicht, ihnen wird fälschlicherweise klargemacht dass sie damit als märtyrer etwas sehr gutes für den heiligen krieg getan haben und somit direkt in den himmer kommen...
und ich hab die nase voll von den vorurteilen, von wegen: "FÜR ALLAH" *boom*
denn die meisten werden nicht darüber aufgeklärt, was ich an sich schon zum kotzen find >.<
beni578
25. Januar 2010 - 11:44 Uhr
jep schlagzu, das ist das was ich meinte. soweit ich weiss, steht irgendwo, dass sie in den himmel kommen wenn sie im heiligen krieg sterben. und das wird dann von einigen machthungrigen leuten so ausgelegt, dass sie sich halt dafür in die luft sprengen sollen...
Zipper
25. Januar 2010 - 14:04 Uhr
Meiner Meinung nach werden die meisten Selbstmordattentate aus Machtgier ausgeführt.
Hitler wollte sein 1000 jähriges Reich und Busch wollte sicher nicht in den Himmel, wohl eher auch (nur) Macht.
Auch die meisten Menschen, welche andere Menschen aus "religiösen" Motiven in den Tot schicken wollen, sind sicher keine Heiligen, welche nur das Beste für den Selbstmörder wollen.
Auch hier geht es vorrangig um Macht oder Geld und da sind, wie schon geschrieben, häufig die Armen und "Dummen" Diejenigen, die dann dran glauben müssen.
Denn welcher Mann (es sind nun mal überwiegen Männer) zieht schon freiwillig in einen Krieg, wenn er zu Hause Haus, Kind, Land und Vieh hat?
Wenn es mir gut geht, riskiere ich doch mein Leben nicht für irgendeinen Arsch (entschuldige, meine Ausdrucksweise)
Ein heiliger Krieg ist meiner Meinung nach Schwachsinn, ich bin nicht religiös, und mag es deswegen auch noch mal anders sehen, aber welche Religion ist es denn bitte Wert, für sie zu sterben, wenn ich ohne sie ein friedliches Leben leben könnte.
Ich denke, dass die meisten Kriege/Attentate von irgend welchen hohen Tieren organisiert wurden, welche bereits eine gute Position haben und dann das Leid andere nutzen, um sich noch weiter zu bereichern.
Gebt dem Volk Vieh und Land und der Terror wird stark eingeschränkt, da bin ich mir sicher!
Naja, wie du schon siehst, es ist nicht einfach Terrorismus in einer Seite zusammen zu fassen, denn wie schon gesagt sollte man die "Vereine" nicht unerwähnt lassen, aber vor allem in der Schule, kann man nicht davon ausgehen, dass jeder Schüler etwas mit den Namen anfangen kann.
Es sieht wohl so aus, als wenn auch hier 2 oder mehr Seiten zusammen kommen werden >.<
misch66
25. Januar 2010 - 20:20 Uhr
beni578 sagte am 25.01.2010, 04:20:
misch66 sagte am 24.01.2010, 20:29:
Die RAF (ich spreche von der ersten Generation) waren imho keine Terroristen, da "Terrorismus" etwas grundsätzlich negatives beschreibt. Um das zu verstehen sollte man sich ev. etwas mit dem Thema auseinandersetzen (z.B. "Der Baader-Meinhof Komplex" lesen).
lg
das ist schlichtweg falsch. die RAF waren ganz eindeutig terroristen. und übrigens auch "grundsätzlich negativ" wie dus beschreibst.
Nein. Die RAF wurde von der Mehrheit der (Deutschen-)Bevölkerung unterstützt und machte keine Anschläge gegen das Volk - nur gegen Ex-Nazis, die ungestraft noch in den hohen Ämtern der Regierung walteten und sich darauf verstanden u.a. Studenten-Demos gewaltsam zu unterdrücken (wie gesagt, ich spreche hier von der 1. Generation). Terrorismus ist (in dem Fall) wohl eher Ansichtssache. Wenn du von den späteren Generationen spricht, stimme ich mit dir überein, das waren Terroristen, die nicht mehr wirklich das ursprüngliche Ziel verfolgten und ausserdem die "Zivilbevölkerung" angriffen. Ich weiss, dass dies eine ziemlich kurzgehaltene Zusammenfassung der RAF ist und verweise gerne noch einmal auf die Literatur

Dieser Beitrag wurde von misch66 bearbeitet: 25. Januar 2010 - 20:22 Uhr
fenriswolf22
26. Januar 2010 - 13:55 Uhr
Also die Gründe können auf der einen Seite total verschieden sein je nach dem für was die Leute kämpfen. Aber meistens liegt dem sogenannten Terrorismus ein asymetrischer Konflikt zu Grunde. Sprich die Leute die etwas erreichen wollen sind zahlenmässig und materialistisch ihrem Gegner klar unterlegen. Also greift man zum "Terrorismus": Mit kleinen aber effektiven Aktionen dem Gegner zeigen dass man noch hier ist und er extrem verletzlich ist. Das schlimmste daran die Aktionen können jederzeit und überall stattfinden. Am effektivsten ist wenn man eine Aktion durchführt, der Gegner geschwächt wurde, primär auf der psychologischen Ebene, dieser dann Anstrengungen macht um seinen Leuten wieder ein Sicherheitsgefühl zu geben. Sobald dieses Sicherheitsgefühl wieder einigermassen da ist schlägt man wieder zu und macht die ganze Arbeit wieder zu nichte. Bestes Beispiel dafür ist Afghanistan, die USA investieren und investieren und sie werden immer wieder geschwächt. Und ein Soldat der permanent Angst hat irgend an einer Strassenecke einem Anschlag zum Opfer zu fallen, der wird nicht lange einsatzfähig sein. Und an diesem Beispiel sieht man aber wieder auch, kann man Terrorismus einfach so definieren? Ich denke nein, aus Sicht der Amerikaner sind es ganz klar Terroristen, ein Teil der Afganen bezeichnet sie als Widerstandskämpfer. So war es auch in Europa während es kalten Krieges, sehr viele Länder im Westen hatten parallel zur eigentlichen Armee noch Widerstandgruppen aufgebaut, welche nach einer Besetzung durch die Sowjetunion in Erscheinung tretten sollten. Für die Sowjets währen dies auch Terroristen gewesen für uns als Bevölkerung von einem besetzten Land warscheindlich nicht.
Gruss Fenris
misch66
26. Januar 2010 - 17:52 Uhr
fenriswolf22 sagte am 26.01.2010, 13:55:
[...] Und an diesem Beispiel sieht man aber wieder auch, kann man Terrorismus einfach so definieren? Ich denke nein, aus Sicht der Amerikaner sind es ganz klar Terroristen, ein Teil der Afganen bezeichnet sie als Widerstandskämpfer. So war es auch in Europa während es kalten Krieges, sehr viele Länder im Westen hatten parallel zur eigentlichen Armee noch Widerstandgruppen aufgebaut, welche nach einer Besetzung durch die Sowjetunion in Erscheinung tretten sollten. Für die Sowjets währen dies auch Terroristen gewesen für uns als Bevölkerung von einem besetzten Land warscheindlich nicht.
Gruss Fenris
Ein sehr guter Punkt. Terrorismus liegt quasi im Auge des Betrachters.
lg
Qu4ck Attack
26. Januar 2010 - 19:12 Uhr
Terrorismus dient nicht, eigentlichen Schaden dem Gegner zuzufügen. Der Terrorismus soll vielmehr den Gegner rasend vor Angst bzw. Panik machen, um dem Terroristen einen psychologischen Vorteil zu Geben.
Terrorismus ist "Angstpolitik." (Politics of Fear)
Diskutier nicht zuviel den Islamischen Terrorismus. Das ist mehr oder weniger ein durchgetrittenes Klischee - in diesem Thread gab es ein paar gute punkte, aber das mit z.b. den Jungfrauen ist Klischee + Quatsch.
Terrorismus passiert auf großen und kleinen, übernationalen und internationalen Szenen. Siehe z.b. den Christlichen-Fundamentalisten "Ku Klux Klan" in den USA, der alle nicht-weißen als Untermenschen ansieht. Der KKK macht Terror indem er z.b. christliche Kreuze öffentlich in den Gärten von Schwarzen verbrennt.
Terrorismus ist aber nicht auf die Physische Ebene limitiert. Er kann auch rein psychologisch sein -> Siehe z.b. die Angstpolitik von George W. Bush nach 9/11 - er hat die Amerikaner so extrem eingeschüchtert und mit Panik voll-gepumpt, sodass er sich den Anfang des Irak-Krieges & seine Wiederwahl in 2004 fast garantieren konnte (Nur zum Vergleich: am 9.11.2001 sind in den USA 2x mehr Leute an Herzleiden gestorben.)
toom03
26. Januar 2010 - 19:36 Uhr
beni578 sagte am 25.01.2010, 04:20:
misch66 sagte am 24.01.2010, 20:29:
Die RAF (ich spreche von der ersten Generation) waren imho keine Terroristen, da "Terrorismus" etwas grundsätzlich negatives beschreibt. Um das zu verstehen sollte man sich ev. etwas mit dem Thema auseinandersetzen (z.B. "Der Baader-Meinhof Komplex" lesen).
lg
das ist schlichtweg falsch. die RAF waren ganz eindeutig terroristen. und übrigens auch "grundsätzlich negativ" wie dus beschreibst.
die grösste schweinerei ist, meiner meinung nach, dass man mal wieder einer religion die schuld an gewalt gibt, obwohl die religion ansich friedlich ist. das haben die christen bei den kreuzzügen gemacht, und das tun einige islamisten heutzutage... und beide religionen sind sich eigentlich gar nicht mal sooo verschieden... zb die 10 gebote der christen findet man auch im islamischen glauben wieder... zwar etwas anders genannt usw sicher... aber der inhalt ist in so gut wie jeder religion der gleiche....
eigentlich spricht jede religion von tolleranz, nächstenliebe und solchen dingen. nur werden einige wenige texte, die tatsächlich in gewissem masse gewalt rechtfertigen, viel zu sehr aufgebauscht, bis tatsächlich einer n flugzeug entführt und in nen turm fliegt... und da bin ich mir 100% sicher, das ist nicht im sinne des korans.
zu RAF sie hatten vllt die richtigen ziele aber vllt die falschen methoden und auslöser war in diesem fall der tod Benno ohnesorgs (bin mir beim namen nicht sicher oder Rudi Dutschke) auf jeden fall ein Studentenführer und eig waren die meisten mitglieder der RAF gebildete leute eben studenten
zu den religionen es liegt daran das das christentum aus dem Judentum hervor kam und aus beiden der Islam den alle Muslime sehen Jesus eigentlich als wichtigen propheten an, nur das wir christen den glauben verfälscht haben durch die Dreifaltigkeit gottes also drei götter und so... und den juden werfen sie ihnen ihr land weggenohmen sie haben durch die neigründung isreals. man bekommt ja immer wieder hassreden von irans präsident über israel mit....
alos Terrorismus allgemeint könnte man als den einsatz von gewalt zu erreichung seinen ziels sehen egal mit welchen ziel sei es die unterdrückung seinen eigenen landes (diktatoren...), der vernichtung bestimmter religionen (chirstentum, Judentum), gesselschaften (american way of life) oder bevölkerungsgruppen (sinti und Roma...)
naja ich weis jetzt nicht ob ich geholfen hab aber wollte das jetzt gesagt haben
mfg toom