Deltin
02. Mai 2011 - 19:03 Uhr
Also dass sie mit ihm kurzen Prozess machen finde ich nur logisch, zumal Leute solchen Kalibers sowieso gerne mit Kaliumcyanid gefeit sind.
Tja die USA sitzen nunmal offensichtlich am längeren Hebel.
Wie einige Amerikaner das jetzt zelebrieren finde ich persönlich aber abstoßend. Wie sie jetzt alle so tun als ob sie privat von Zwängen und Ängsten befreit worden sind pff. Naja da üben sicherlich die Gesellschaft und der Staat ein wenig Druck auf den Einzelnen aus. Mir ist sein Tod ziemlich gleichgültig, zumal er seit einigen Jahren nur noch eine Art Symbolfigur und Segenssprecher für unabhängig inszenierte Attentate war. Ein Anderer wird nachrücken, nichts wird sich verändern und man steht wieder am Anfang.
Dieser Beitrag wurde von Deltin bearbeitet: 02. Mai 2011 - 19:04 Uhr
Phönixfeuer
02. Mai 2011 - 19:17 Uhr
Florian0333 sagte am 02. Mai 2011 - 14:54 Uhr:
Viperlo sagte am 02. Mai 2011 - 13:53 Uhr:
Die hätten den Bastard zu Tode foltern sollen und dem Pack ein Video davon senden,
dass die sehen was auf sie wartet wenn sie versuchen sich zu rächen.
Die verfahren in solchen Sachen viel zu konservativ.
Sehe ich genauso, einen schnellen Tod hat er nicht verdient.
und
Shobi sagte am 02. Mai 2011 - 16:21 Uhr:
Gut so, dass Bin Laden tot ist

Hoffentlich folgen noch viele...
Gegen den Tot von Ghadafi und Nord-Korea's Kim Jong Il hätt ich auch nichts einzuwenden. Die ganzen Spinner gehören für ihre Dummheit einfach nur umgebracht (:
Gehts noch? Damit seid ihr nicht besser. Wenn du Leute wegen Dummheit ermorden willst, dann kann ich das für dich auch fordern, da du so einen Post geschrieben hast..
Daenu007 sagte am 02. Mai 2011 - 16:39 Uhr:
Mit welcher Argumentation urteilst du, dass Gaddafi sterben muss? Wahrscheinlich gar keine oder du hast "vom grossen Tyrannen Gaddafi" in zu vielen Zeitungen gelesen.
Na ja, ich habe keine Lust hier über dieses Thema zu diskutieren. Regt mich sowas von derbe auf, wenn Leute eine "Meinung" haben, aber diese nicht verteidigen können oder irgendwelche komischen und unseriöse Fakten bringen.
Genau, das ist ungefähr meine Meinung..

g stylaz
02. Mai 2011 - 19:38 Uhr
Die ganze Geschichte um die Al-Quaida fängt jetzt erst richtig an

.
KleinerNick
02. Mai 2011 - 19:46 Uhr
Deltin sagte am 02. Mai 2011 - 19:03 Uhr:
Wie einige Amerikaner das jetzt zelebrieren finde ich persönlich aber abstoßend. Wie sie jetzt alle so tun als ob sie privat von Zwängen und Ängsten befreit worden sind pff. Naja da üben sicherlich die Gesellschaft und der Staat ein wenig Druck auf den Einzelnen aus. Mir ist sein Tod ziemlich gleichgültig, zumal er seit einigen Jahren nur noch eine Art Symbolfigur und Segenssprecher für unabhängig inszenierte Attentate war. Ein Anderer wird nachrücken, nichts wird sich verändern und man steht wieder am Anfang.
Schließ mich dieser Meinung an. Der Tod von Osama mag ein symbolischer Sieg sein, aber al quaida ist keine
"Organisation" die nicht mehr weiß was zu tun ist weil ihr Führer tot ist. Diese Leute sind bereit sich in die Luft zu sprengen, am Ende(oder sogar ziemlich sicher...) sehen sie
den Tod ihres anführers als Martyrertod und lassen sich nicht dadurch erschrecken oder aufhalten.Wahrscheinlich ist eher das Gegenteil der Fall.
fenriswolf22
02. Mai 2011 - 20:46 Uhr
Ich finde das Ganze sehr bedenklich. Dass er tot ist, halb so schlimm früher oder später erwischt es jeden mal, wenn man sich die Top-Terroristen anschaut. Sei dies jetzt Bin Laden, Wadi Haddad oder irgend ein anderer. Bei vielen anderen waren es Geheimdienstaktionen, aber hier gibt ein Land einer fremden Armee die Erlaubnis eine Kommandoaktion in ihrem Land durchzuführen und eine gezielte Tötung einer Person vorzunehmen. Einerseits sind gezielte Tötungen von Personen völkerrechtlich sehr unstritten(auch die in Palestina). Andererseits kann es doch nicht sein dass man fremde Streitkräfte im eigenen Land operieren lässt. Kann mich nicht daran erinnern, dass es so eine Aktion schon mal gegeben hat. Sprich wir haben eine neue Dimession erreicht und dies finde ich beunruhigend.Weiter finde ich, kein Land sollte das Recht haben Personen ohne Prozess gezielt zu töten.
Wie eine grosse Lücke der Tod von Bin Laden hinterlässte in der Organisation ist schwierig zu sagen. Aber alle die super Nahostexperten in all den Medien wissen es sicherlich besser ;-)Allgemein das Thema Terror finde ich relativ schwierig zu diskutieren, da es für den Normalbürger etwas "verschwomenes" intransparentes, schwergreifbares ist.
king maddin
02. Mai 2011 - 22:12 Uhr
Ich finde es auch gut das bin laden tot ist aber trotzdem denke ich das bereits vor jahren pläne geschmiedet wurden was im falle einer Festnahme oder des Todes von bin Laden zu tun ist, also von seiten al Quaidas her, ich denke vor allem das in naher zukunft vergeltungsanschläge verübt werden und al Quaida recht schnell einen neuen anführer haben wird, es gibt bestimmt jetzt schon einen Nachfolger und der wird dort ansetzen wo bin laden aufgehört hat. ebenfalls sollte man bedenken, dass die terrorzellen über die ganze welt verteilt sind und diese eigentlich auch ohne bin laden handeln können da sie ihre auftrage oftmals nicht von ihm bekommen sondern von anderen al quaida generälen/whatever.
Meister Rahl
02. Mai 2011 - 22:15 Uhr
Oh ja was für ein riesiger Erfolg, das wird mit Sicherheit alles ändern. Der Endboss ist besiegt, das Böse geschlagen die Helden können nach Hause zurückkehren und feiern.
Die hätten genauso sagen können sie haben den und den angeblichen Terroristen erschossen, woher weiß ich was er wirklich gemacht hat und vorhatte und es etwas ändert? Hass und Machtgier besiegt man nicht durch das Töten, naja außer man vernichtet die Menschheit an sich.
Was ist es für ein Erfolg wenn sie ihn erschießen, dadurch wird nichts besser und jetzt ist der wichtigste Zeuge tot wenn es um den Nachweis geht wer für den Anschläge verantwortlich war. Aber natürlich wissen wir das eigentlich schon, warum etwas beweisen wollen.
king maddin
03. Mai 2011 - 15:55 Uhr
Aber überleg mal wenn sie ihn nicht umgebracht hätten, dann hätten sie ihm einen langen prozess bieten müssen und da nun mal nicht nur die usa interesse an einer verurteilung von ihm hat sondern viele andere länder ebenfalls müsste er vor den internationalen gerichtshof geschleppt werden müssen und dort verurteilt werden. Das würde dann dazu führen, dass eine todesstrafe ausgeschlossen ist da es diese vor dem internationalengerichtshof nicht gibt. er würde also lebenslänglich in irgend einem gefängnis sitzen. das würde ein enormes risiko für die beamten und insassen dort bedeuten und es würden wahrscheinlich anschläge auf das gefängnis verübt werden oder es würde durch enormen druck von seiten al quaidas über anschläge ausgeübt, versucht werden ihn frei zu erzwingen.
Das einzige positive was dieses verfahren dann an sich hätte wäre, dass alle seine Taten noch einmal ans licht kommen würden und er eine "gerechte" (in vielen augen gerecht in meinen augen hätte er die todes strafe verdient wenn es zu einem prozess gekommen wäre) strafe bekommen. Doch dieses verfahren würde sehr sehr lange dauern und er hätte während dieses verfahrens die möglichkeit, seine anhänger weiter anzustacheln wie es saddam hussein damals getan hat.
Auch eine Seebestattung an unbekanntem ort finde ich gut, denn der ort wo er beerdigt worden wäre, wenn ein land seinen leichnam angenommen hätte, wäre zu einer "pilgerstätte" für radikale Islamisten und anhänger sämtlicher Terrororganisationen geworden und das wäre dann auch nciht ganz so toll für das land wo er beerdigt worden war.
was mich wundert ist, dass er so lange unerkannt nahe der Hauptstadt von pakistan leben konnte noch vorallem in einem so großen anwesen, welches in meiner ansicht nach aufgrund des stacheldrahtes und der eigenen müllverbrennung doch sehr auffällig ist und sich von den anderen häusern in der umgebung absetzt. Ich denke einfach, dass die auch leute in der Pakistanischen regierung/in geheimdiensten haben womit sie das alles vertuschen konnten. Ich denke auch das Teile der regierung davon informiert waren das er sich im land aufhält.
slicymag3
03. Mai 2011 - 20:36 Uhr
also ich find das hier irgendwie unangebracht mit unbelegten verschwörungstheorien ala "9/11 warn inside job" ranzugehen.
werde das hier nicht weiter ausführen da es eigentlich nicht hier hin gehören sollte aber ich halte das schon deshalb für unwarscheinlich,
weil aus 9/11 ne riesen finanzkriese wurde
=> wenns wirklich so gut geplant war haben die das geahnt
=> das ist nicht in deren interesse
---
ot: finds schon ein recht großer erfolg und man muss das auch nicht kleinreden, das ist sicherlich ne große leistung wird den terrorismus vileicht neu anfeuern vlt. wird aber auch der willen einiger extremisten dadurch gebrochen...
ist sicher nicht geschafft ist aber nicht so als das völlig irrelevant wäre , was hier manche behaupten
swisscooler
03. Mai 2011 - 20:48 Uhr
Ich kauf Amerika nicht ganz ab das er wirklich Tod ist.
sie waren immer so verschlossen und seit seinem Tod spielen sie mit offenen Karten (gerade vorhin in den Nachricht bericht gesehen

)? Nah
Justen014
03. Mai 2011 - 21:02 Uhr
Es sollen Fotos veröffentlicht werden von der LEiche, welche natürlich gefaket sein dürfen, aber trotzdem glaub ich nicht dasOsama noch lebt.
king maddin
03. Mai 2011 - 22:18 Uhr
Hab gehört das die am überlegen sind ob die Teile der Aktion welche über kleine minicams mitgefilmt und ins weiße haus übertragen wurde veröffentlicht werden sollen.
Außerdem hab ich gehört, dass bin laden unbewaffnet gewesen sein sollte was ich aber nicht glauben kann, auch wenn ich der ansicht bin das es ein reines killerkomando war mit dem ziel ihn zu töten, denn ich denke nicht das er sich nicht gewehrt hat.
EDIT:
Hab mir grad aus lange weile mal die sachen vom FBI durchgelesen wegen Osama bin laden der typ der denen den Tip gegeben hat hat mindestens 27millionen alleine vom FBI bekommen für diesen Tipp.
Interessant sind auch die anderen Fahndungen die die am laufen haben also die auf der seite direkt stehen.
Dieser Beitrag wurde von king maddin bearbeitet: 03. Mai 2011 - 22:25 Uhr
ogrim99
03. Mai 2011 - 23:41 Uhr
swisscooler sagte am 03. Mai 2011 - 20:48 Uhr:
Ich kauf Amerika nicht ganz ab das er wirklich Tod ist.
sie waren immer so verschlossen und seit seinem Tod spielen sie mit offenen Karten (gerade vorhin in den Nachricht bericht gesehen

)? Nah
ich denke das kommt daher das es unvorteilhaft wäre schonmal der ganzen welt zu sagen wie sie nach osama bin laden suchen wenn er noch nicht tot/verhaftet ist. jetzt können sie es ja machen jetzt besteht ja keine fluchtgefahr mehr

Quest Gamer1
04. Mai 2011 - 01:56 Uhr
Naja jetzt ist Osama halt offiziel tot. Das war er aber schon lange vorher.. unser kleiner Freund vom CIA. Mr. Tim Osman.
#Mochte ihn eigentlich.
lordhulkster
04. Mai 2011 - 08:46 Uhr
Wenn man sich hier das Ganze durchliest, graust es einen schon ein wenig.
Fenris trifft meiner Meinung nach den Kern der Sache am besten.
Es ist eine schmale Gratwanderung zwischen der Achtung internationaler Gesetze und dem Erfolg, der vermeintlich alle Mittel rechtfertigt. Es dürfte feststehen, dass mithilfe der pakistanischen Behörden, die als höchst korrupt gelten, eine "Festnahme" nicht möglich gewesen wäre. Jedes Wort zu den Pakistani hätte gewiß den gleichen Effekt gehabt, als mit einem Blaulicht auf dem Kopf und einem "Hier bin ich - Schild" durch Islamabad zu rennen. Bin Laden wäre gewarnt und weg...
Allerdings gibt es internationale Gesetze, an die sich grundsätzlich auch die USA zu halten haben. Auch wenn es denen nicht passt, haben sie souveräne Territorien zu respektieren und können eigentlich nicht mal grade eben mit einer Navy Seals Unit da reinfliegen und rumballern. Man stelle sich das Gebrüll vor, wenn die Amis das in Berlin auf dem Kudamm oder in Paris vorm Eiffelturm machen würden. Aber Pakistan ist in den Augen Amerikas ja eh nur ein Land der Nichtswürdigen.
Die einzige Verschwörungstheorie, die passt ist die, dass Obama jetzt die Wiederwahl sicher gewonnen hat. Insofern war es das beste, was ihm passieren konnte. Es lenkt so schön von den desolaten Zuständen im eigenen Land ab. Die amerikanische Cowboymentalität überall auf der Welt nach eigenem Gutdünken zuzuschlagen und sich einzumischen ist eine Folge des falschen "Mit san mir" Selbstverständnisses.
Amerika hat jetzt eine Kerbe mehr im Colt. Einen Sieg gegen den Terrorismus bedeutet dies jedoch noch lange nicht.
Und es ist auf der anderen Seite schade, dass Amerika nun einen Märtyrer geschaffen hat, nach dem in der gesamten islamischen Welt Plätze und Strassen benannt werden dürften, anstatt diesen Mann in einem ordentlichen Prozess vor Gericht zu stellen. Aber allein die Auswertung der Handy- und Computerdaten der bei der Aktion mitgenommenen Geräte dürfte eine Goldgrube sein...
Die Aktion war verständlich, aber rechtlich nicht in Ordnung.