Meister Rahl sagte am 3.01.2007, 02:32:
@Sozillator
Mit 13 ist man aber noch ein Kind. Ich akzeptiere erst Leute ab 14 als Jugendliche. (liegt daran das man bei uns mit 14 Jugendweihe hat und ich finde auch das das alter gut passt)
Das kann ja jeder halten, wie er will. Aber von einem Tag auf den anderen (Geburtstag oder Jugendweihe...) wird man nicht vom Kind zum Jugendlichen bzw. zum Erwachsenen. Und das ist wohl ziemlich unterschiedlich bei verschiedenen Menschen.
Meister Rahl sagte am 3.01.2007, 02:32:
Übrigens denkt man mit 13 zwar schon bis zu einem gewissen Grad eigenständig, aber man ist zumeist noch sehr einfach beeinflussbar und hat selten eine völlig feste Meinung und unterliegt meist stark dem Gruppenzwang, mag nicht auf alle zutreffen aber auf sehr viele, zugeben tuts nur keiner.
Aber man muss sich nichts draus machen, genug "Erwachsene" haben auch keine eigene Meinung.
Sowohl Erziehung und Umfeld usw. spielen mit rein, natürlich, ich habe ja auch nichts anderes gesagt.
Aber die Erziehung ist sehr wichtig, besonders die fehlende Erziehung und Kontrolle wodurch oft negative Dinge Einfluss gewinnen. Ich rede ja auch nicht nur von den Eltern, Erziehung kommt durch die ganze Gesellschaft/Umfeld, durch die Familie, die Schule udn auch zum Teil durch ältere Freunde.
Möchte dir da mal vollinhaltlich Recht geben. Nicht dass du denkst, ich wiederspreche dir aus Prinzip...
Ich möchte aber auch mal zu deinem ersten Post Stellung nehmen (hab ich ja noch nicht getan):
Meister Rahl sagte am name='Meister Rahl':
Ganz ehrlich da muss man schon nachdenken ob ein Sozialistisches Diktat wirklich so viel schlimmer ist als der freie Kapitalismus und alle seine Folgen. Wenn wer sagt "baut die Mauer wieder auf" dann werde ich längst nicht mehr so wütend wie früher, immerhin war man vor ner Menge negativer Sachen geschützt.
Es kommt immer darauf an, was man aus dem macht, was man hat. Achja, ich nehme mal an, du bist aus Ostdeutschland?
Ich kann zwar nicht von der DDR sprechen, da ich dort nie war. Und auch nach der Wende nur in westdeutschen Bundesländern. Aber da ich einige Leute von dort ganz gut kenne bzw. auch andere osteuropäische Staaten, traue ich mich da trotzdem mal was darüber zu sagen:
Die freie Marktwirtschaft (d.h. in Deutschland ja eigentlich die "Soziale Marktwirtschaft") und alle ihre Folgen, ist wahrscheinlich die beste Wirtschaftsform. Allerdings muss man damit umgehen können. Wenn man 40 Jahre lang in einer Planwirtschaft gelebt hat, ist es bestimmt nicht leicht, sich umzugewöhnen. Ich denke, vor allem ältere Menschen werden damit Probleme haben. Ich möchte mal provokant behaupten, dass viele zwar gesehen haben, um wieviel besser es den Menschen im Westen geht. Aber nicht, dass so etwas nur durch harte Arbeit erreicht werden kann.
Das hat bei vielen zu Resignation geführt. Viele Junge sind auch arbeitslos oder wandern ab. Das alles zusammen verbessert natürlich nicht die Lage.
Wenn wer arbeiten möchte, aber nicht die Möglichkeit dazu hat, dann empfehle ich ihm trotzdem wo anders Arbeit zu suchen. Ich denke da z.B. an einen guten Freund von mir, der aus Sachsen stammt, dann aber einige Jahre in der Schweiz gearbeitet hat, weil es bei ihm einfach keine Jobs gegeben hat. Wenn einem das Wohl seiner Heimat am Herzen liegt, sollte man allerdings wie er dann auch wieder zurück und mit dem KnowHow, das man sich angeeignet hat, die Situation dort verbessern.
Ich befasse mich zwar nicht wirklich mit der deutschen Politik. Aber ich denke doch, dass es gelingen wird, die Missstände im Osten zu beseitigen, auch wenn es noch etwas dauern wird.
Meister Rahl sagte am name='Meister Rahl':
Naja wenn ich mal Kinder habe dann prügel ich denen notfalls ein das sie lesen sollen und nicht immer die Scheiß Glotze anhaben.
Ich hoffe mal, das meinst du nicht wirklich so, wie du es schreibst. Da gibt es bestimmt bessere Methoden, als diese.
So, das wars dann...
Peter