Leider wird Darwin immer noch von vielen Mißverstanden.
Darwins Theorie lautet im Original "Survival of the fittest" nicht "Survival of thr strongest".
Fit wird leider immer noch von vielen mit "stark" übersetzt - was nicht stimmt. Darvins Evolutionslehre ist nicht mit "Mein Kampf" zu verwechseln...
Darvin geht nicht davon aus, dass der Stärkste überleben wird, sondern der Anpassungsfähigste.
Viele Beispiele aus der Evolution zeigen genau dies. Z.B. waren Dinosaurier den Insekten und auch den damaligen Säugetieren um Meilen überlegen. Wer ist ausgestorben? Die Dinos - trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer Stärke. Sie waren Nischenwesen, die nicht in der Lage waren, sich an veränderte Gegebenheiten anzupassen. Ähnlich wie wir in unserer Zivilisation in der Technologienische leben. Naturvölker - sofern man sie nicht ausrottet - überleben Dürren, Überschwemmungen, Vulkanausbrüche, Hungersnöte und andere Katastrophen oft problemlos. Schalt uns hier mal den Strom ab - die Welt würde untergehen und wir wären in drei Wochen zurück in der Steinzeit.
Nimm als Beispiel nur mal einen etwas längeren oder strengeren Winter oder einen etwas heißeren Sommer. Bei mehr als 5cm Schnee oder mehr als 35 Grad in unseren Breiten bricht der Zug- oder Autoverkehr schon zusammen...Und da Frage ich mich, wer ist da lebens- oder überlebenstauglicher?
Auch das Beispiel mit dem Bären hinkt, da der Mensch grundsätzlich ein "learning by doing" Wesen ist welches die meisten Fortschritte durch "trial and error" erzielt und eben nicht durch Nachdenken, Angst und Vorsicht. Der Mensch geht auf den Bären zu - und der beißt. Folglich wissen dann die nachfolgenden Generationen, dass so ein Tier Zähne an einem Ende hat und nehmen sich in Acht. Das dann aus so etwas eine transponierende Leistung - "Alles was Zähne an einem Ende hat kann mich beißen" - folgt, ist dann vielleicht als Vorurteil anzusehen und hilft überleben. Aber es hemmt natürlich auch den Menschen in seiner Entwicklung, weil ihm dadurch auch eine Menge entgehen kann. Das Tier könnte ja auch Zähne haben nicht, um ihn zu beißen, sondern ihm zu helfen...
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Bald wird der Tag kommen, wo nicht die Erdölknappheit, die Umweltverschmutzung oder sonstige Linkspropaganda das Problem sein wird, sondern schlicht und einfach die Überbevölkerung. Ich habe mal gesagt "wenn du wirklich den anderen helfen willst, solltest du dich am besten erschiessen, so ist den anderen am besten geholfen". Es klingt brutal und misanthropisch aber es ist leider wahr. Jeder Mensch, der behauptet, er sei sozial und selbstlos, müsste eigentlich schon lange tot sein. Überlebenskämpfe haben nie etwas mit sozial sein zu tun.
Sorry - aber auch dass ist wieder der gewohnte faschistoide Schwachsinn.
Bei gerechter Verteilung der Ressourcen und besserer Abstimmung aufeinander kann die Erde problemlos 12-15 Milliarden Menschen ernähren und auch mit Energie versorgen. Aber solange nur 1 Milliarde Menschen die Rohstoffe vergeudet und 6 Milliarden Menschen sich um die Krümel prügeln müssen, gibt man diesen Menschen ja förmlich die Rechtfertigung dafür, sich zu holen, was ihnen zusteht.
Glücklicherweise sind wir nicht die von dir - zwar nicht wörtlich genannte - aber klar definierte "Herrenrasse".
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Wir (die "westliche Welt") sind nunmal am fortschrittlichsten, wir sind privilegiert, ob uns das das Recht gibt, andere Kulturen zu verachten, sei dahingestellt, aber auf jeden Fall gibt es uns aus der Perspektive der Evolution gesehen das Recht uns die anderen Kulturen zu nutzen machen.
Und diesen Satz hätte man auch problemlos Hitler, Göbbels oder Göring zuschreiben können:
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Übrigens fand ich deswegen den Film Avatar auch schlecht, da wird eine völlig falsche Moral vermittelt. Überlegt euch mal wenn wir einen neuen Planeten finden mit für uns wichtigen Ressourcen (Erdöl, etc). Das wär ein 6er im Lotto für jeden von uns, und dann müssen nicht die Linken kommen und alles vermiesen, wisst ihr das ist genau dasselbe wie mit dem Fleisch essen, die Vegis sagen esst kein Fleisch aber im Endeffekt sind sie es die dann körperliche Probleme (Eisen- und Calciummangel, etc.) haben. Ich finde es moralisch auch nicht nur unbedenklich, fremde Kulturen/Länder/Planeten oder was auch immer für das eigene Wohl auszunutzen, aber es ist nunmal der einzige Weg zu überleben
Wer definiert, welche Moral falsch ist? Du? - Hoffentlich nicht!